Rheine: Saline, Kloster und Natur
Unterkünfte in Rheine
Rheine bietet für die Reiseplanung mehrere klar unterscheidbare Themen: vorindustrielle Technikgeschichte an der Saline Gottesgabe, Klostergeschichte in Bentlage, Sammlungen im Falkenhof und Naturbeobachtung am Waldhügel, in der Dünenlandschaft bei Elte oder im NaturZoo. Wenn Sie eine Unterkunft suchen, können Sie zunächst entscheiden, welche Erlebnisse Ihrer Reise das Profil geben sollen. Die Orte liefern dafür konkrete Anknüpfungspunkte – von Bau- und Stadtgeschichte bis zu Lebensräumen, Tierbeobachtung und Spaziergängen.
Saline, Kloster und Routen in Bentlage
In Bentlage bilden die bis heute erhaltenen und renovierten Gebäude der Saline Gottesgabe ein in der weiten Region einmaliges Ensemble. Sie gehören zu den ältesten technischen Kulturdenkmälern Westfalens aus vorindustrieller Zeit. Das erhaltene Ensemble und seine Einordnung in die vorindustrielle Technikgeschichte machen die Saline zu einem besonderen Schwerpunkt für alle, die sich für technische Kulturdenkmäler interessieren.
Im Erholungsgebiet Bentlage werden drei Routen zu den Themen „Salz, Natur und Kloster“ angeboten. Die unterschiedlichen Themen geben Ihnen eine konkrete Orientierung, wenn Sie Ihre Zeit in Bentlage nach einem bestimmten Interesse gestalten möchten: industrielles Erbe, Natur oder Klostergeschichte.
Das ehemalige Kreuzherrenkloster Bentlage liegt an der Ems inmitten eines Landschaftsschutzgebietes. Die Kulturroute am Kloster erklärt die Geschichte, Architektur und den Wandel des Klosters im Laufe der Jahrhunderte. So richtet sich der Blick nicht nur auf die Bauformen, sondern auch darauf, wie sich die Anlage über verschiedene Epochen verändert hat.
Museum und NaturZoo
Der Falkenhof ist ein modernes Museum in einem früheren Adelssitz. Seine Bestände umfassen die Stadtgeschichte von Rheine, die Geschichte des Hauses und eine umfangreiche Kunstsammlung. Damit finden Sie hier mehrere kulturelle Themen unter einem Dach: die Entwicklung der Stadt, die Geschichte des ehemaligen Adelssitzes und Kunst. Diese Mischung unterscheidet den Falkenhof von den ortsgebundenen Themen der Saline und des Klosters.
Im NaturZoo Rheine gibt es Deutschlands ersten Affenwald; dort begegnen Besucher fast freilebenden Berberaffen. Der Wald-Erlebnispfad eröffnet einen anderen Zugang zur Natur: Auf ihm können Sie Tierspuren auf dem Waldboden untersuchen und verschiedene Baumarten erkennen. Tierbegegnung und Naturbeobachtung stehen hier als unterschiedliche Erlebnisse nebeneinander. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Besucherregeln und Zugangshinweise, da sich Besuchsbedingungen ändern können.
Waldhügel und Dünenlandschaft
Der Waldhügel ist Rheines höchste Erhebung im Stadtgebiet und ein Naturschutzgebiet. Seltene Blumen und Pflanzen, steile Hänge, blaue Seen und eine weite Aussicht über die münsterländische Parklandschaft prägen das Gebiet. Zugleich bildet es ein Mosaik aus relativ naturnahen und wenig beeinflussten Bereichen. Dazu zählen Waldmeister- und Orchideen-Buchenwälder, von der Natur zurückeroberte Kalkstandorte und ein Abgrabungssee. Die Vielfalt der Landschaft zeigt sich hier sowohl in den unterschiedlichen Lebensräumen als auch im Wechsel von Hängen, Gewässern und Aussicht.
Im Süden von Rheine bei Elte erstrecken sich die Dünenlandschaften Elter Sand und Wildes Weddenfeld. Bis ins 20. Jahrhundert waren die Dünen noch Wanderdünen; offene Flächen mit Magerrasen und Wacholderheiden gibt es dort nur noch selten. Heute ist das Gebiet mit Kiefern-Mischwald bewachsen und lädt zum Wandern und Spazieren ein. Während am Waldhügel Höhenlage und Habitatmosaik das Bild prägen, erzählt die Landschaft bei Elte vom Wandel der Dünen und ihrem heutigen Bewuchs.
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